War ich also gestern noch genervt davon, das ich das Gefühl hatte, das sich hier immer alles wiederholt kann ich hier nur sagen: "Schön wär's.".
Gestern vormittag habe ich meinen von Schwangerschaftsgebrechen geplagten Körper also zum Gynäkologen from Outerspace gerollt um die Überweisung für den Operateur abzuholen und da die nette Arzthelferin am Telefon meinte, dann könnte ja gleich die Vorsorge gemacht werden habe ich mich also hingebungsvoll meinen Schwangerschaftsleiden hingegeben.
Bis ich einen Blick in das Wartezimmer geworfen habe.
Schnell im Kopf die Anzahl der vorhandenen Patientinnen mit der geschätzen jeweiligen Untersuchungszeit multipliziert und dann beschlossen, das mir der Überweisungsschein reicht, weil ich nicht bis Sonntag früh in der Praxis sein will.
Mittags dann den Kleinen Diktator von der Schule abgeholt.
Letzter Schultag vor den Herbstferien und das Kind hat ungefähr 5 Jacken in der Schule vergessen, die ja auch mal nach Hause müssen.
Wenigstens ein Erfolgserlebnis am gestrigen Tag als die Betreuerin mir sagte, das seine Betreuungsgruppe nach den Ferien einen neuen Raum bekommt.
Dienstag hatte ich nämlich noch eine andere Mutter mit ins Sekretariat gezerrt um mich über den jetzt Ex-Raum zu beschweren.
Im Keller, neben den Toiletten und kaum Spielzeug, dafür aber jede Menge Feuchtigkeit, die bei mir als Mutter eines Asthmatikers sämtliche Alarmglocken aktiviert.
Nachmittags waren dann meine betse Freundin und der Kleine Professor hier, denn es war Freitag und freitags ist Omatag.
Also auf meine Mutter gewartet, die die beiden Jungs ins Auto verfrachtet hat, damit die beiden bei ihr übernachten können.
Zu Ninas und meiner großen Freude kam erst einmal mein 19jähriger Bruder, den wir dann gleich löchern konnten, warum der denn in den Urlaub seine Ex mitnimmt.
Sie wäre doch sonst alleine zuhause.
Reine Selbstlosigkeit also.
Klar, dem glaubt man doch.
Würde ich vielleicht, wenn er nicht der Sohn unseres Vaters wäre und vor allem, was noch wichtiger ist, nicht der Bruder seiner einzigen Schwester ( in diesem Fall also wieder mal ich).
Ach ja, das absolute Highlight war dann die Tupperparty.
Die fand nämlich ohne mich statt.
Der werdene Vater hat nämlich für heute vormittag seine Eltern eingeladen, sich selbst dann vom Acker gemacht und da Dresden '45 letztes Mal angesagt war, gestern aber die Mini-Residenz eher jedem Vergleich mit Beirut standgehalten hätte, blieb Morphium also zuhause und putzte.
Vorher noch schnell telefonisch die Bestellung für die beiden Trinkflaschen bei der Tupperparty-Gastgeberin aufgegeben, die ich dann am 21. Oktober abholen kann und nun ist die Wohnung halbwegs vorzeigbar, aber ich weiß immer noch nicht wie es auf einer Tupperparty so abläuft.
Und es gab bestimmt lecker Schnittchen. :(
Übrigens keine Angst.
Ich wäre nicht die Tochter meiner antichristlichen Eltern, wenn mir nicht noch eine geeignete Rache einfallen würde.
Samstag, 10. Oktober 2009
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