Dienstag, 29. September 2009

Der Gynäkologe from Outerspace......

.... ist ganz irdisch krank und deshalb wurde mein heutiger Vorsorgetermin auf Freitag verschoben.
Was wirklich doof ist, denn das ist der 2.10. und das heißt: Neues Quartal.
Also muss ich am Donnerstag beim Hausarzt am anderen Ende der Stadt wieder das ganze Praxisgebühr- und Überweisungscheinprozedere erledigen.

Gestern war Elternabend. Der erste im neuen Schuljahr, da würde man ja vermuten, das der gut frequentiert gewesen wäre, aber denkste Puppe.
Von 20 Eltern waren gerade mal 10 da und haben sich auf diesen Winzstühlen im wahrsten Sinne des Wortes die Beine in den Bauch gesessen.
Besser gesagt die Knie.
Meine Oma, die Gehwagenschubserin, würde sagen, wir saßen da wie ein Affe auf dem Schleifstein.

Die Schule ist richtig gruselig, es gibt keine Hausaufgaben.
Gar nicht, niemals, die ganzen vier Grundschuljahre nicht.
Hört sich erst einmal ganz nett an, aber ist völlig an der Realität vorbei, denn irgendwann kommt das Kind auf eine weiterführende Schule und an den örtlichen Schulen gibt es Hausaufgaben und das nicht zu knapp.
Nicht nur, das die Eltern somit keinen Einblick, geschweige denn Einfluß auf das Lernverhalten ihres Kindes haben.
Dem Kind Zeitmanagement beim Lernen beizubringen ist de facto unmöglich.
Begründung der Schule:
Es hätte in der Vergangenheit zuviele Eltern gegeben, die sich nicht um die Hausaufgaben gekümmert hätten und darunter hätten die Leistungen der Kinder gelitten.
Nee, ist klar und damit die Eltern sich nicht weiter kümmern müssen und die Brut trotzdem eine Gymnasialempfehlung bekommen können, damit sie dann dort versagen können, wird den Eltern also ihre Verpflichtung abgenommen.
Macht doch Sinn.
Also das ungeborene Kind wird garantiert nicht dieselbe Grundschule besuchen wie der Kleine Diktator.

4 Kommentare:

  1. Amélie (20Monate jung) hat ja echt noch Zeit mit Schule, aber ich möchte echt nicht wissen, wo sich das ganze noch hinentwickelt...
    Ich glaube in deiner Situation würde ich dem Kind Hausaufgaben selber auferlegen. Die gehören schließlich dazu und sind aus deinen genannten Gründen ja auch wichtig!
    Kann denn irgendwie nachvollzogen werden, was die gerade gelernt haben oder machen?

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  2. Tja, das wäre auch mein Wunsch gewesen, aber es wird von Seiten der Schule nicht gewünscht, das die Eltern sich zuhause mit ihrem Kind hinsetzen und die fördern.
    Außer Lesen, das dürften wir dann von denen aus.
    Nachher wäre das Kind sonst in der Schule unterfordert.
    Ich darf da ga rnicht drüber nachdenken, aber uns wird hier schon eine Lösung einfallen.

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  3. Also ich würde trotzdem was machen zu Hause. Schon alleine um mal mitzubekommen was die kleinen Steppkes da so lernen und um selber nicht allzu blöd dazustehen wenn das Kind plötzlich mehr weiß über irgendwelche Sachen als man selber *hüstel*

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  4. Um die Lehrerin nicht in die Bredouille zu bringen werde ich mir 3x die Woche für das Kind "Übungsempfehlungen" geben lassen.
    Quasi versteckte Hausaufgaben.
    Dann können wir wenigstens zuhause etwas machen, das nicht ganz am Lehrplan vorbeigeht.

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